Buchtip!

Standard

Doch noch ein Eintrag! Habe in meinem Schrank folgendes Buch wiederentdeckt und habe schon angefangen es erneut zu lesen. Es passt alles 100%ig und wer meinen Blog gelesen hat, wird einige Übereinstimmungen, zu dem was ich erzählt habe und zu dem was Bill Bryson erzählt, finden 🙂

Ein kleines Beispiel

” Jedes Mal, wenn man von Nordamerika nach Australien fliegt und die international Datumsgrenze überquert, kriegt man einen Tag abgezwackt – ohne, dass  einen auch nur irgendjemand fragt, wie man das findet. Ich verließ Los Angeles am dritten Janaur und kam vierzehn Stunden später am fünfzehnten Janaur in Sydney an. Für mich hatte es keinen vierten Janaur gegeben. Absolut keinen. Wo genau er sich hinverkrümelt hat, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich offenbar für einen Zeitraum von vierundzwanzig Stunden in der Weltgeschichte nicht existiert hatte.”

Image

Advertisements

Back Home: der letzte Eintrag!

Standard

Kaum zu Glauben, aber dies wird tatsächlich mein letzter Eintrag sein (dafür aber auch der Längste). Letzte Woche Mittwoch um 14.20 sind Julia und ich mit einer 3/4-stündigen Verspätung am Hamburger Flughafen gelandet und wurden überraschenderweise von ihrer Mutter und ihrem Freund abgeholt. So blieb uns die Zugfahrt erspart und ich wurde mit dem Auto direkt vor der Haustür abgesetzt. Glücklicherweise hatte ich keine genaue Ankunftszeit genannt und es hätte auch kein Begrüßungskomitee am Bahnhof gewartet, dessen Planungen ich zerstört hätte. Das klingt etwas traurig, war aber gut so, da mich der Flug, obwohl relativ angenehm, doch geschalucht hatte. Wir haben Sydney gegen 22.00 verlassen und haben versucht während des ersten Fluges viel zu schlafen. Zwischengelandet sind wir in Dubai, wo wir vier Stunden Aufenthalt hatten. Eine Stunde davon habe ich schlafend auf dem Boden verbracht, während Julia den Flughafen erkundet hat. Der zweite Flug war leider etwas turbulenter (meistens während dem Essen), zudem haben wir kein Auge zubekommen und die Sitzplätze schienen noch ungemütlicher geworden zu sein, als sie es sowieso schon sind.

Das einzig Positive an dem langen Flug nach Hause? Ich habe meine verlorenen gegangenen Stunden wiederbekommen!! 🙂

Nun befinde ich mich wieder im kalten und grauen Bremen und  muss zugeben, dass ich auf der Stelle wieder umdrehen würde, sollte mir jemand einen Flug schenken. (AUCH auf die Gefahr hin, dass ich die Stunden wieder abgezwackt bekomme) Zudem leide ich hoffentlich immer noch unter dem Jetlag, was meine ständige Müdigkeit bzw. meine frühmorgendliche Motivation einen Blogeintrag zu verfassen oder meine abendliche Abwesenheit erklären würde. Ich denke aber, dass ich mich mit der Zeit wieder an alles gewöhnen werde…es wird schließlich Zeit, dass ich mich wieder auf Jobsuche begebe und am 16.04 startet auch die Uni wieder.

Ich arbeite die Geschehnisse rückwärts auf, deswegen hier erstmal eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage in Sydney, bevor ich zu unserem Trip in Western Australia gelange. 🙂 Donnerstagabend sind wir in Sydney angekommen und haben uns zwei Nächte im BIG Hostel reserviert, um nicht allzu weit von meiner WG entfernt zu sein. Am Abend haben wir uns mit Marina getroffen, sind allerdings früh nach Hause. Freitag ging es mit Marina nach Coogee. Wir hatten Glück mit dem Wetter.

Anschließend mussten die Sachen gepackt werden, abends wurde noch einmal in Kings Cross gefeiert (Verabschiedung von Marina, die am nächsten Tag früh Richtung Brisbane für einen zweiwöchigen Trp aufgebrochen ist) und am Samstag ging es mit Sack und Pack zurück nach Bexley, wo wir die letzten Tage mit Erika und Vic verbracht haben. Es war wirklich schön den Aufenthalt genauso zu beenden wie er angefangen hat. Leider sind die Züge an genau diesem Wochenende nicht gefahren, weshalb wir am Samstag darauf verzichtet haben, wieder in die Stadt zu fahren. So haben wir den Samstag in Brighton le Sands am Strand verbracht. Sonntag war Markttag! Eine Stunde ging es mit dem Bus in die Stadt zum the Rocks Market. Anschließend eine knappe weitere Stunde nach Bondi zum Bondi Market. Montagmorgen sind wir in die Stadt und haben uns am Nachmittag  ein letztes Mal mit Adelie getroffen, die am nächsten Tag ebenfall zu einer Tour an der Ostküste gestartet ist. Dienstagmorgen ging es  zum Circular Quay um ein letztes Mal das Opera House und die Harbour Bridge zu bewundern. Anschließend wurde die letzten Souvenirs besorgt und den Nachmittag verbrachten wir bei Erika und Vic.

8 Tage lang Nichts, 8 Tage lang unterwegs in Western Australia.

(Fläche: 2.529.880 km²; Einwohner: 2.296.411; davon allein 1,7 Millionen im Gebiet Perth; Bevölkerungsdichte: 0,91 Einwohner je km²)

Tag 1:  Um sechs Uhr klingelt der Wecker. Es muss früh aufgestanden werden, da wir um 7.30 vom Hostel abgeholt werden sollen. Es wird gefrühstückt und alles läuft nach Plan…beinahe zu mindestens…ein kleines Problem stellt sich uns in den Wege, als wir vor der geschlossenen Rezeption stehen und uns die Frage stellen , wie wir nun unsere am Vorabend gepackten Taschen in den Lagerraum einschließen können. Trotz der frühen Stunde wird die Hostelleitung angerufen und wir stellen unsere Sachen vor den verschlossenen Raum, in der Hoffnung, dass sie auch um neun noch dort stehen werden, um dann von der freundlichen Frau am anderen Ende der Leitung weggeschlossen werden zu können. Bei morgendlichen 25 Grad warten wir vor dem Hostel auf den Bus, der nur wenige Minuten nach der vereinbarten Zeit eintrifft, an uns vorbeifährt und erst am Ende der Straße stoppt. Von Darren, der für die nächsten 8 Tage unser Fahrer und Reiseleiter sein wird, werden wir begrüßt und von der Liste abgehakt. Schon sitzen wir im Bus und begeben uns auf den Weg nach Cottelsloe, einem Vorort von Sydney, wo zwei weitere Tourteilnehmer eingesammelt werden sollen. Anschließend geht es auf dem Tourist Drive am Meer entlang Richtung Norden. Der erste Halt wird einige Kilometer außerhalb von Perth im Yanchep National Park gemacht. Ein kleiner Wanderweg führt durch den Wald und auf mehreren Bäumen sind Koalas zu entdecken, die mit baumelden Armen und Beinen im Halbschlaf den Tag verstreichen lassen. Der Weg führt zu einem See, welcher durch die in Western Australia herrschende Wasserarmut und die Trockenheit der letzte Wochen beinahe kein Wasser führt. Nach einem kurzen Aufenthalt wird der nächste Tagespunkt angesteuert und es geht zu den Crystalcaves, durch die wir eine kleine Führung bekommen. Eine begeisterte Frau erklärt uns den Unterschied zwischen Stalaktiten und Stalakmiten, welche in allen möglichen Formen vorzufinden sind, unter anderem in der Form von Queen Victoria und Loch Ness.

Die weitere Reise verläuft durch einsame Gegenden, nur wenige Häuser kommen in Sicht und die Landschaft besteht auf kleinen Bäumen, Sträuchern (Spinifex) und viel NICHTS! Gegen Nachmittag steuern wir auch schon unsere erste Unterkunft an. Diese liegt in Cervantes und wir verbringen den Nachmittag am Strand. Gegen Abend geht es dann zu den Pinnacles, einer mondähnlichen Landschaft, mit abertausenden Kalksteinsäulen. Diese Kalksteinsäulen sollen einst abgerbannte Baumstümpfte gewesen sein, welche mit der Zeit durch Wanderdünen und andere Umwelteinsflüsse versteinert sind.
Der Abend verlief so entspannt wi der restliche Tag und klng mit einem leckeren Essen (von Darren gekochte Lasagne) und einem Bierchen aus.

Tag 2: Auch der zweite Tag startet wieder früh, diesmal um 7.00. Erster Stopp war der Greenough Wildlife & Bird Park. In diesem durften wir nähere Bekannstschaft mit der Schlange Angelica, sowie dem Babykänguru Fergis machen. Zudem gab es Haufenweise andere Tiere. Zu Beginn haben wir eine Tüte mit Futter in die Hand gedrückt bekommen und durften alles füttern, was uns unter die Nase kam (mit Ausnhame der Echsen und Krokodile). Es gab einen Haufen Kängurus, Ziegen, Schafe, Rehe, Emus, ein Lama, einen Esel, sowie ein Pferd, welches am Ende sogar für die Entsorgung meiner leeren Tüte gesorgt hat. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da befand sich die Tüte schon im Maul des Pferdes. 😉

Nach weitere Fahrt im Bus kamen wir nach Hutt River – dem Land im Land, dessen Besitzer sich Prinz Leonard und Prinzessin Shirley nennen. “Am 21. April 1970 erklärte der Farmer Leonard George Casley mit einem Brief an den amtierenden Premierminister die Sezession vom Commonwelath of Australia. Vorangegangen war ein Streit über die staatliche Produktionsquote für Weizen auf seiner Farm. Er ernannte sich selbst zum Regenten His Royal Highness Prince Leonard eines unabhängigen Staates (seine Farm) und erklärte sein Gehöft zur Hauptstadt Nain.” (Wikipedia)  Dies alles war nur möglich, da Prinz Leonard eine Lücke in der Verfassung fand, welche im Anschluss schnellst möglich geschlossen wurde. Hutt River ist jedoch nicht mit einer richtigen Stadt zu vergleichen. Es ist ledigleich eine kleine, schäbige Farm mit Postoffice, einer Kirche, kleineren Wohnhäusern und einem Souvenirshop. Für 2 Dollar kann man sich einen Stempel im Pass kaufen, es gibt Postkarten und die dazugehörigen Hutt River Briefmarken zu erstehen.

Ziel für die Nacht war ein Hostel in Kalbarri. Nach Ankunft hatten wir genügend Zeit um an den Strand zu gehen und konnten den erste guten Sonnenuntergang in Western Australia genießen. Danach klang der Abend mit australischen BBQ inklusive Kämgurufleisch aus.

Tag 3: Am dritten Tag fuhren wir, natürlich wieder früh am Morgen, zum Kalbarri National Park. Erster Halt war ein Weg der zum  „Natures Window“ führte. Das “Natures Window” ist eine Gesteinsformation in Form einer Brücke bzw. wie der Name schon sagt, eines Fensters, durch das man über die umliegene, spektakuläre Landschaft und den Murchison River gucken kann. Zuletzt genannter hat sich mit der Zeit seinen Weg durch den Kalkstein geschnitten und so weist der Kalbarri National Park eine vielzahl atemberaubender Schluchten auf. Eine davon war das Zeil der zweiten Wanderung. Einige Gruppenmitglieder hatten sich entschieden am Abseiling teilzunehmen. Hier wird ein Seil an einer etwas kleinen Steilwand herabgelassen, an welchem später die Wand bezwungen werden kann. In der Schlucht wartete ein kleiner, Krokodilfreier See auf uns.  Auf dem Rückweg war ein Mitglied des Team Chinas am Ende ihrer Kräfte. Super gut eingepackt, als Schutz vor der Sonne und natürlich ohne Trinken, lässt es sich doch nicht ganz so gut wandern. An diesem Punkt kann ich kurz die Zusammenstellung unserer Gruppe erwähnen: dabei waren vier Deutsche, drei Schweizer, eine Kanadierin, zwei Engländerinnen, ein Mädchen aus der Tschechischen Republik, ein französisches sowie ein irischens Päärchen UND Team China, bestehend aus zwei Päärchen.

Der weitere Stop am dritten Tag war Shell Beach im Shark Bay National Park. Das gesamtes Gebiet gehört zum Weltnaturerbe. Der Shell Beach besteht tatsächlich nur aus kleinen Muscheln, was das gehen zwar etwas schwierig macht, aber wunderschön aussieht. Zudem ist der Strand menschenleer und das Wasser himmelblau. Da im Meer die selbe Menge Salz vorhanden ist wie im Toten Meer, ist es möglichohne größere Anstrengungen auf dem Wasser vor sich hin zu treiben.

Nach Shell Beach machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Eagle Bluff, einem Aussichtspunkt, von dem man normalerweise viele Haie sehen kann. Da der Wind und somit die Strömungen an diesem Tag sehr stark waren, hatten wir leider weniger Glück!

Die Übernachtung fand an diesem Tag in Denham statt, der westlichsten Stadt Australiens.

Tag 4:  Auch Monkey Mia gehört noch zum Shark Bay National Park und ist bekannt für seine Delphine.

“Die Geschichte von Monkey Mia begann in den 1960er Jahren, als lokale Fischer anfingen, gelegentlich vorbeikommen Große Tümmler (bottlenose dolphins) mit Fischabfällen zu füttern. Nach und nach gewöhnten sich die Tiere an die Fütterung und erschienen regelmäßig am frühen Morgen und in den Vormittagsstunden in Strandnähe. Nachdem sich immer mehr Schaulustige dabei versammelten, begann in den 80er Jahren die systematische touristische Vermarktung dieser Aktion durch Schaffung der notwendigen Infrastruktur.” (Wikipedia)

Jeden Morgen gibt es somit drei Fütterungen, bei der sich die Zuschauer am Wasser versammeln dürfen. Positiv an der ganzen Geschichte ist, dass die Delfine nicht angefasst werden dürfen und zwei Mitarbeiter des Resort die Fütterung leiten. Nur ausgewählte Zuschauer dürfen sich den Delfienen nähern und ihnen einen Fisch geben. Wir waren leider nicht unter den Auserwählten 😉

Bevor wir die zweitlängste, geradeausführende Straße Western Australia bestritten (die längste Straße führt durch die Nullarbor Plain im Südwesten) besuchten wir das Hamelin Pool Marine Nature Reserve und die Stromatalites – lebendige Steine und ältesten Lebewesen auf der Erde, welche es nur noch in Western Australia und auf den Bahamas zu finden gibt.

Diese Nacht wurde das Lager auf der Warroora Sheep Station aufgeschlagen, einer riesiegen Farm mit etlichen Schafen, zwei Pferden, zwei Hunden und einer Ziege namens Billy 🙂 Damit Darren das Abendessen in Ruhe zubereiten konnte, wurden wir auf die Ladefläche dreier Trucks verteilt und zum Meer gebracht. Trotz unheimlicher Gewitterwolken auf der anderen, sprangen wir ins Meer und bekamen sogar noch einen wunderschönem Sonnenuntergang. Nach dem Essen wurde ein Lagerfeuer entfacht und trotz brütender Hitze ( der Tag bot ganze 45 Grad) setzten wir uns vor das Feuer, aßen Marshmallows und bewunderten den Sternenhimmel. Leider gab es auch viele Insekten, sodass Julia und ich vor dem schlafen gehen, erst einen Tausendfüssler aus dem Zimmer bringen lassen mussten und uns später um einen Käfer sowie eine kleine Spinne alleine kümmerten. Das Quartier, welche uns überlassen wurde, waren die ehmalien Schaf Schärer Unterkünfte und dementsprechend simpel. Ein Zimmer und zwei Betten, keine Klimanlage, nicht einmal einen Ventilator –  trotz Saunatemperaturen schafften wir es aber trotzdem einzuschlafen. Trotz alledem gehörte dieser Abend wirklich zu den Besten und es war eine einmalige Erfahrung!

Tag 5: Dieser Tag gehört der Coral Bay und dem Ningaloo Reef, dem westlichen und kleineren Equivalent zum Great Barrier Reef. Darren hat sich einen freien Tag gegönnt und wir konnten zwischen mehreren Möglichkeiten auswählen. Einige gingen auf einen größeren Schnorcheltrip, Julia und ich entschieden und für den Kleinen und fuhren mit einem kleinen Boot hinaus aufs Meer. An zwei Stellen konnten wir ins Wasser gehen und uns die Unterwasserwelt angucken. Da der Trip nur drei Stunden dauerte, verbrachten wir den restlichen Tag am Strand.

Abends ging es dann nach Exmouth. Wir zogen in unsere Zimmer ein, sprangen noch einmal in den Pool und bereiteten uns auf das Abendessen vor. Diesmal war der Tisch mit Tischdecken gedeckt und es gab Sekt, mit dem wir auf den vorletzten Abend in der großen Gruppe anstießen. Für Team China, sowie Erika aus Canada und Hana aus der Tschechischen Republik endete die Tour am Samstag, da sie nicht dem Bus nach Perth zurück fuhren.

Tag 6: Tag Sechs war Darrens “Ich mach was immer mir gefällt Tag!” und so fuhr er uns zum Cape Range National Park und zur Turquise Bay. Er verabschiedete sich mit Schnorchel bewaffnet und meinte, er würde Haie suchen gehen, wir blieben am menschenleeren Strand und genossen wieder einmal das türkisblaue Meer. Leider war der Wind sehr stark, so dass uns der Sand um die Ohren peitschte.

Auf dem Rückweg nach Exmouth stoppten wir bei zwei Aussichtspunkten. Einer davon bot einen Blick über das Meer, sowie die umgebende Landschaft, der andere über metertiefe Schluchten. Die Zeit wurde auch für ein Gruppenfoto genutzt! Am Abend führte Darren uns in einen Pub aus. Es gab Pizza und zum St Patricks Day grünes Bier!

Tag 7 & 8: Viel werde ich zu der Rückfahrt nicht mehr schreiben. Die meiste Zeit haben wir im Bus verbracht. Zehn Stunden am Sonntag und sechs weitere Stunden am Montag. Die letzte Nacht haben wir in einem alten Kloster verbracht, in welchem es angeblich spuken sollte. Es war jeodch weniger unheimlich als ich es mir vorgestellt hatte, vor allem, weil das Klsoter aussah wir ein normales Haus und alles zum Hostel umfunktioniert worden war. Am Montag trudelten wir gegen 1.00 in Perth ein und wurden vor dem Hostel abgesetzt und verabschiedeten den Bus, wie alle die ausstiegen, mit einer Laola Welle. WOOOPPPAAAA! 🙂

FAZIT: Es gibt doch ganz schön viel zu sehen im Nichts!

Morgen…Morgen? Morgen!

Standard

Morgen sind sieben Monate vorbei und morgen geht es tatsächlich zurück nach Hause. Ich kann gar nicht glauben, dass die Zeit schon wieder vorbei ist und die letzten Monate scheinen wie im Fluge vergangen zu sein.

Julia und ich haben einen super Trip hinter uns, über den ich wahrscheinlich in meinem letzten Eintrag berichten werde…dieser ist allerdings noch nicht fertig und so müsst ihr euch erst einmal mit ein paar Bildern zufrieden geben, welche hier zu finden sind:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.3481346963142.165637.1555358899&type=3&l=d9f0a5d72e

Unser Flug startet morgen um 22.00 und wir werden Hamburg am Mittwoch gegen 14.00 erreichen und hoffentlich gegen 17.00 am Bremer Bahnhof einfahren. Seit Samstag wohnen Julia und ich wieder bei Erika und Vic und es ist wirklich schön die letzten Tage im Poolhaus zu verbringen.

Bis ÜBERMORGEN!!! 🙂

Von einem Extrem ins Nächste!

Standard

Verschwitzte Grüße aus Perth!! 🙂 Heute Morgen um 8.00 sind wir gesund, jedoch etwas müde und weniger munter in Perth gelandet und wurden von einem gut gelaunten Busfahrer direkt vor unserem Hostel abgesetzt. Wir wohnen in einem kleinen Hostel namens Governor Robinson und im Gegensatz zu unserem Hostel in Melbourne mit über 300 Zimmern, wirkt es wunderbar ruhig und gemütlich. In Perth wurden wir schon morgens von über 20°C gegrüßt und es ist noch wärmer geworden. Perth wird gerade von einer Hitzewelle heimgesucht (Nein, soweit ich weiß brennt es hier noch nirgendwo) und die Temperaturen steigen tagsüber bis auf 40°C an. Wir werden erst heute Nachmittag wieder das Hostel verlassen und unsere Stadtbesichtigung fortsetzten. Heute Morgen waren wir bereits in der Innenstadt und ich war gezwungen mir einen Hut zu kaufen, da ich die Tour ohne Kopfbedeckung nicht überstehe werden. Julia hat sich schon in Melbourne einen Hut zugelegt, da sie sich bereits am zweiten Tag etwas (Korrektur von Julia: voll) verbrannt hat. Zudem waren wir heute Morgen frühstücken und ich hatte das beste Frühstück seit Langem. Da wir in Perth einen Zeitunterschied von drei Stunden zu Sydney und Melbourne haben, sind wir trotzdem dem vierstündigen Flug nur eine Stunde später in Perth gelandet und so war es schon wieder an der Zeit für ein weiteres Frühstück…doch bevor der Eintrag endlos wird noch etwas zum ersten Teil der Reise… ..dieser hat etwas chaotisch begonnen.

Das Wetter in Sydney ist ja schon seit August recht wechselhaft, doch den Höhepunkt hat es in den letzten Wochen erreicht. An Julias erstem Tag waren es 30°C, anschließend hat es für zwei Tage durchgeregnet, zwischendurch hatten wir wieder sonnige Tage und den Abend vor unserer Abreise kam der Regen zurück. Der hat bis zum nächsten Morgen leider nicht mehr aufgehört und so haben wir versucht mit nur einem Schirm, der auch noch etwas angedätscht war, zur Haltestelle zu laufen. Nach dem Überqueren der ersten Straße waren die Füße nass, nach der ersten Kurve sog sich das Wasser schon bis zu den Knien hoch und der Schirm bot auch keinen Schutz vor dem herunterstürzenden Wassermassen. Ich habe daraufhin versucht ein Taxi für uns Beide zu bekommen und als auch das fehlschlug und nun auch noch meine Arme vom Winken durchnässt waren sah ich nur noch eine Möglichkeit rechtzeitig und nicht völlig nass die Station zu erreichen. 😉 Silvio ließ sich zwar etwas Zeit, kam aber nach 15 Minuten mit dem Auto vorbei (wir waren schließlich nur einige Meter vom Haus entfernt), hatte die Rückbank mit Handtüchern ausgelegt und brachte uns den restlichen Weg zum Bahnhof 🙂 In diesem waren natürlich sämtliche Rolltreppen kaputt, so dass wir uns mit dem Koffer auf eigene Faust die Treppen herunter kämpfen mussten. Endlich am Flughafen wollten wir noch schnell unsere Klamotten wechseln, doch auf der Toilette musste ich feststellen, dass meine Schuhe fehlen. Da wir des Öfteren umgepackt haben, wurde die Tasche mit meinen Schuhen in der WG vergessen und ich hatte nur meine nassen Chuck dabei. Julia konnte mir glücklicherweise ein Paar ausleihen und so konnten wir beinahe trocken einchecken. (durch die nassen Klamotten hatte unser Koffer Übergewicht, doch netterweise wurde uns dafür nichts berechnet)

In Melbourne wurden wir von grauem Himmel begrüßt, jedoch war es trocken! Den ersten Tag verbrachten wir mit dem Waschen und Trocken unserer Sachen und einem ersten Spaziergang durch die Stadt.

 Der zweite Tag fing kalt an! Morgens ging es zum Queen Victoria Market, einem riesen Markt in der Nähe unseres Hostels. Anschließend fuhren wir mit dem Touristenbus bis zum Botanischen Garten und nach kurzer Zeit war keine Wolke mehr am Himmel und wir hatten schönsten Sonnenschein. Nach der Wanderung durch den Garten besuchten wir das und gingen anschließend zum Gelände auf der die Mooma am selben Abend starten sollte. Die MOOMA ist ein Festival, welches unseren Jahrmärkten ähnelt. Allerdings gibt es zusätzlich Livemusik, einen Waterski Wettbewerb und unendliche viele Spiel und weniger Essbuden. Die Australier lieben eben das Glückspiel! Wir haben dem Wasserski zugeschaut und gegen Ende kam noch Robin, der französische Praktikant von arinex dazu, welcher seit Februar in Melbourne lebt. Abends ging es ins Casino, dem größten der südlichen Hemisphäre. Wir waren mutig und haben 2 Dollar verspielt.

Am dritten Tag fuhren wir als Erstes zum Albert Park und haben den Aufbau der Rennstrecke beobachtet. Am 17. März startet der Australian Grand Prix in Melbourne. Weiter ging es nach St Kilda zum Strand, von dort zum Luna Park und anschließend in die Fußgängerzone. Den Abend haben wir frierend auf der Mooma verbracht. Obwohl das Wetter am Tag wunderschön war, wurde es abends wieder unglaublich kalt. Um 9.30 gab es ein großes Feuerwerk, ein perfekter Abschluss für unsere drei Tage in Melbourne!! 🙂

 Wir sind gespannt welches Wetter Australien die nächsten Tage noch so für uns auf Lager hat!

Hier der Link zum neuen Album, die ersten Bilder unseres Trips sind schon online..weitere folgen:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.3481346963142.165637.1555358899&type=1&l=d9f0a5d72e

Reiseplanung

Standard

Morgen früh geht es los. Der erste Flug wird uns nach Melbourne bringen, wo wir für drei Tag bleiben werden. Anschließend geht es nach Perth. Da wir früh losfliegen, bleibt uns ein ganzer Tag in Perth, den wir zum Sightseeing nutzen können, denn am nächsten Tag startet schon die Tour nach Exmouth. Fünf Tage werden wir die Küste hinauf bis nach Exmouth fahren und anschließend durch das Innland zurück nach Perth. Die letzten zwei Tage unserer Reise werden wir in Fremantle verbringen, einem Vorort von Perth und einen Tagestrip nach Rottnest Island machen. Rottnest Island ist eine kleine Insel vor Perth, welche wir mit dem Fahrrad umrunden werden. Ich hoffe, dass ich das Rad fahren noch nicht verlernt habe 🙂

Je nachdem wann und wo wir Internet haben, werden wir euch auf dem Laufenden halten. Der Tag heute wird zum Packen genutzt…mir graut jetzt schon davor 😉

One sunny day…

Standard

Habe gerade etwas Zeit, da ich auf Marina und Julia warte. Julia ist gerade zurück ins Hostel gezogen. Da gestern Abend Mardi Gras war, waren alle Zimmer im Hostel vergeben und sie hat eine Nacht bei mir in der Wohnung verbracht.

Heute ist nun schon Julias sechster Tag in Sydney! Wir planen, da das Wetter nach drei Tagen Dauerregen wieder schön ist, nach Manly zu fahren. Es muss schließlich genutzt werden, dass wir uns ein Bus / Bahn / Fähren Ticket für die ganze Woche gekauft haben. Vorgestern haben wir Sabina in Chatswood besucht, einem Stadtteil im nördlichen Teil von Sydney. Anschließend haben wir uns auf die abenteuerliche Reise nach Killarney Heights begeben. Bevor Julia nach Australien gekommen ist, hat sie von ihrem Opa eine Adresse von in Sydney lebenden Verwandten bekommen. Wir hatten allerdings nur Namen und Adresse…keine weiteren Beschreibungen, keine Versicherung, dass die Verwandten noch im selben Haus leben, kein Alter oder sonst irgendetwas. Lediglich die Information, dass eben jene Verwandte vor einigen Jahren schonmal in Bremen waren. 🙂 Mit Hilfe von Google und einem freundlichen Busfahrer, haben wir jedoch die richtige Strasse gefunden und standen vor der Haustür…was sagen wir denn überhaupt? Ob sie völlig Fremde ins Haus lassen? Wann genau waren die nochmal in Bremen? Mutig wie wir sind, haben wir dann doch geklingelt und nach wenigen Sekunden wurde uns von Bruce die Tür geöffnet. Julia hat versucht die Situation so gut es geht zu erklären und wir wurden herzlichst eingeladen ins Haus zu kommen. Bruce entschuldigte sich des Öfteren für das im Haus herrschende Chaos, wir haben einen Kaffee bekommen und wurden sehr gut unterhalten. Seine Frau Isa kam einige Zeit später vom Fitness nach Hause und man konnte ihr die Überraschung ansehen, als sie zwei Mädels (eine davon eine aus Deutschland kommende Verwandte) auf ihrem Sofa vorfand. Auch Isa war super nett!! Zudem waren noch Karen im Haus, Schwiegertochter von Bruce und Isa und ihr riesengroßer Hundewelpe . Karen ist schwanger und soll ihr Kind nächste Woche bekommen. Wir wurden zum Essen eingeladen und sind bis zum Abend geblieben. Am Ende kam auch noch Neil, der Sohn von Isa und Bruce dazu. Der Tag hat wieder gezeigt, wie offen und freundlich Australier sind! 🙂 Wir wurden von Isa und Bruce mit dem Auto nach Hause gebracht und eingeladen nach unserem Trip noch einmal vorbeizukommen!!

Abends waren wir in Surry Hills und Kings Cross unterwegs. Gestern war dann Mardi Grass 🙂 Tagsüber wurde viel geschlafen, was bei dem Wetter nicht allzu schlimm war und Abends haben wir uns für die große Parade fertig gemacht. Mardi Gras ist eine bekannte Schwulen und Lesben Parade, die einmal im Jahr durch Surry Hills verläuft. Schon seit einigen Wochen wurden die Schaufenster in den näheren Umgebung in Mardi Gras Farben dekoriert. Wir haben uns leider etwas spät auf den Weg gemacht und hatten mal wieder Probleme einen guten Platz zu finden. Zudem hat es geregnet und durch die vielen Regenschirme war die Sicht noch mehr eingeschränkt. Um neun sind wir deswegen wieder nach Hause und haben den Abend in der WG verbracht. Ich werde mir die Parade noch einmal im Internet angucken 😉

Für unseren Trip ist so gut wie alles geplant. Zwei Hostel sind gebucht und es fehlen nur noch zwei Übernachtungen in Fremantle.

P.s: Habe das Album geupdatet, s. Link in früherem Eintrag 🙂

Beweisfoto

Standard

…ein Käsekuchen ist in Sydney angekommen!!! 😉 Gestern gabs den ersten Sightseeingtrip und wir hatten Glück, denn das Wetter war super, sonnig und warm. Heute sind die grauen Wolken wieder zurück und wir müssen uns überlegen, wie wir diesem Wetter wenigstens ein bisschen entkommen können. Erster Halt heute: Paddys Markets 🙂

7 Monate Down Under

Standard

Ich bin gerade dabei ein neues Album bei facebook zu erstellen, was aber einige Zeit dauern kann, da innerhalb der letzten Wochen SO viele Fotos entstanden sind. Da fällt es schwer sich für die Besten zu entscheiden.

Am Wochenende war ich größtenteils mit Marina unterwegs. Am Samstag haben wir Watsons Bay erkundingt, einem Stadtteil, der sich im südöstlichen Teil des südlichen Parts von Sydney befindet und unglaublich Ausblicke auf sen Nordteil (Manly), das Meer sowie die City liefert. Zudem befindet sich in Watsons Bay ein kleiner Nationalpark mit schönen Wanderwegen und tollen Stränden. Zudem war das Wetter am Samstag einfach super, sodass sich die etwas anstregende Busfahrt nach Watsons Bay Bay gelohnt hat. Nach unserer Wanderung sind wir durch die Vororte, die teilweise aus prächtigen Häusern bestehen, nach Shark Bay gelaufen. Der Strand hat seinen Namen daher, da sich im Wasser ein grpßes Netz befindet, welches den Strand vor Haien schützen soll.

Sontag ging es wieder nach Bondi bzw. erst einmal nach Coogee, von wo aus wir den Coastal Walk starten wollten, welcher wie der Name schon besagt an der Küste entlang bis nach Bondi verläuft. Es war etwas bewölkt, dafür sehr viel schwüler als am Tag bevor.Der Walk dauert ca. zwei Stunden und ich Bondi angekommen haben wir den Markt besucht.Anschließend ging es zurück in die Innenstadt, wo im Hyde Park das Weinfestival stattgefunden hat. Leider gab es keine Gratisproben..anstelle dessen musste man sich für 25 Dollar ein Glas und 5 Proben kaufen müssen…dafür gab es Gratis Live Musik und wir haben uns etwas abseits auf die Wiese gelegt und uns vom Touristenwochenende erholt.

UND heute Abend werde ich Julia abholen! 🙂 Sie müsste nun schon in Dubai sein…hat den Flug in Hamburg bekommen und soweit ich weiss, hat bis jetzt alles wie geplant geklappt! Ich freu mich riiiiiiesig! 😀

Wen es interessiert: Ich habe meinen Bericht für die Universität artig letzte Woche fertig geschrieben und bin doch etwas rührselig geworden, als ich meinen Aufenthalt zusammengefasst habe. Die 7 Monate in Australien waren (und werden es auch für die letzten vier Wochen noch sein) einfach unglaublich!
Hier der Link dazu PROMOS Abschlussbericht

hier der Link zum Album, kann sein, dass ich da nochmal was ändern werden 🙂
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.3392699187003.163855.1555358899&type=3&l=89ab96e64a